Thema sind Vortrags sind verbreitete Bildungs- und Neuromythen – also Überzeugungen über Lernen und Lehren, die zwar plausibel klingen, wissenschaftlich aber kaum haltbar sind.
Anhand ausgewählter Beispiele (z. B. Lerntypen, nur 10 % des Gehirns genutzt) erfahren die Teilnehmenden, woher solche Mythen stammen könnten und welche empirische Evidenz ihnen entgegensteht.
Im Anschluss findet eine Diskussion darüber statt, welche Rolle diese Mythen in der Bildungspraxis spielen und wie wir als Bildungsakteure fundiertes Wissen stärker verankern können.
Der Referent:
Dr. Tim Fütterer ist Postdoktorand am Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung an der Universität Tübingen. In seiner Forschung beschäftigt er sich mit der Professionalisierung von Lehrkräften, insbesondere durch evidenzbasierte und adaptive Online-Fortbildungen sowie KI-gestützte Analyse- und Feedbacksysteme zur Unterrichtsqualität. Internationale Forschungsaufenthalte führten ihn u. a. an die Stanford University und das Centre for Educational Measurement (CEMO) in Oslo. Seine Arbeiten wurden vielfach in internationalen Fachzeitschriften veröffentlicht und mit Drittmitteln gefördert.“